programm
das beste aus zwei welten
Jeder für sich und beide gemeinsam: Das Literarische Zentrum und der Göttinger Literaturherbst bieten unabhängig voneinander ein umfangreiches Veranstaltungsangebot, im Literaturhaus Göttingen, aber auch an anderen Orten in der Stadt. Mit Klick auf die großen Fotos gelangen Sie direkt zu den Websites der beiden Institutionen und zur jeweiligen Programmübersicht. Als »Zwei unter einem Dach« entwickeln wir für Sie zukünftig auch attraktive gemeinsame Formate. Darüber hinaus sind wir auch gerne Gastgeber:innen für externe Veranstaltungen.
Viel Freude beim Stöbern auf den Websites oder in unserem Kalender!

des literarischen Zentrums
Literarisches Zentrum Göttingen

des Göttinger Literaturherbstes
Göttinger Literaturherbst
Veranstaltungskalender
Judith Hermann: »Ich möchte zurückgehen in der Zeit«
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Literarischen Zentrums.
Nicola Schroth & Andreas Zier: »DINGS! und das Gänseliesel-Komplott«
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Literarischen Zentrums.
Meike Winnemuth: »Eine Seite noch«
Warum Lesen uns so glücklich macht
Menschen, die gerne lesen, tummeln sich beim Literaturherbst. Warum lesen sie? Weil es glücklich macht, schreibt Meike Winnemuth in ihrem neuesten Buch Eine Seite noch (Penguin 2026). Nach Weltreise- und Gartenexpeditionen geht es jetzt in Leseklausur. Von Seneca über Tolstoi zu Virginia Woolf und Sally Rooney, von der Bibel bis Fourth Wing liest Winnemuth einen Sommer lang alles, was ihr in die Finger kommt. Erfreut sich an Selbstversuchen, trifft andere Leseverrückte, unternimmt Ausflüge in die weite Welt der Literatur. Im Gespräch mit Stefan Goes (Alumni Göttingen e. V.) berichtet die Absolventin der Universität Göttingen von ihren Erlebnissen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Göttinger Literaturherbst.
Lara Rüter: »Affenliebe«
Ein Buch stach heraus in den Frühjahrserscheinungen. Lara Rüters Affenliebe (Hanser 2026) fand jubelnden Anklang in der Kritik. Jahrelang hat die Lyrikerin in einem Primatenforschungsinstitut gearbeitet und ihre Erfahrungen zu einem poetischen Essay geknüpft. In der Betrachtung der Primaten wagt sie die Selbstbefragung. Radikal erzählt sie von den Affen und von sich selbst: von Lebensanfängen und vom Sterben, von Freiheitsdrang und Berührung, von der Rolle der Frau und Begrenzungen. Wie fühlt es sich an, ein Mensch zu sein? Über diese außergewöhnlichen Betrachtungen spricht Rüter mit Alexandra Friedrich (NDR Kultur).
NDR Kultur zeichnet die Veranstaltung auf und sendet den Mitschnitt am 10. Jan 2027 um 20:00 Uhr im »Sonntagsstudio«.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Göttinger Literaturherbst.
Annette Pehnt: »Einen Vulkan besteigen«
Annette Pehnt beherrscht sie: Die Kunst der einfachen Sprache. In ihrem Buch Einen Vulkan besteigen (Piper 2025) begibt sie sich auf die Gratwanderung der sprachlichen Reduktion. Und schafft es, mit wenigen Worten vieles auszudrücken. Es sind Geschichten nahe am Schweigen, manches ist plötzlich zwangsläufig: die Liebe, die Einsamkeit, die Dinge, natürlich der Tod. Genau in dieser Knappheit entsteht etwas, das nahegeht. Wie einfache Sprache eine Vermittlungskünstlerin sein kann, auch darüber tauscht sie sich aus mit Autor Kristof Magnusson.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Göttinger Literaturherbst.
Louise Kennedy: »Red«
Von der Küche mitten in den Literaturbetrieb – so die Kurzfassung von Louise Kennedys Erfolgsgeschichte. Mit ihren Short Stories Das Ende der Welt ist eine Sackgasse wurde die irische Köchin auf einen Schlag bekannt, der Roman Übertretung wurde international zum Bestseller. Milieus, Situationen und Note beschreibt sie auf einzigartige Weise und hier setzt auch ihr neuer Roman an. In einem irischen Kleinstädtchen der 80er treffen die Teenager Róisín und Red (Claassen 2026) aufeinander. Es beginnt eine kraftvolle Geschichte von der Unmöglichkeit, andere Menschen zu retten, und der zerstörerischen Macht unausgesprochener Wahrheiten. Moderation: Antje Deistler, deutsche Stimme: Kathrin Müller-Grüß.
Lesung und Gespräch auf Englisch und Deutsch mit zusammenfassender Übersetzung.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Göttinger Literaturherbst.
Harald Kimmig, Annette Pehnt: »Writing Sounds«
Ton macht Text macht Ton
Die Autorin Annette Pehnt und der Improvisationsmusiker, Geiger und Komponist Harald Kimmig fallen gemeinsam aus der Schublade. Sie wagen sich an eine Liveimprovisation zwischen Sound und Text, die sich ganz dem Moment verschreibt. So eröffnet sich ein Raum voller spannungsreicher Dialoge zwischen Klängen und Geschriebenem, wenn Harald Kimmig die elektronische Violine erklingen lässt und Annette Pehnt sich dem instant writing hingibt. Was dabei im Kopf des Publikums entsteht? Mindestens ein Flow. Eine einmalige Livekunsterfahrung beim Göttinger Literaturherbst.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Göttinger Literaturherbst.
Ute Daniel: »Im Zwischenreich«
Eine Geschichte der Weimarer Republik 1918 bis 1933
Wie die erste deutsche Demokratie endete, ist bekannt. Heute sind nicht nur in der Bundesrepublik rechte Parteien wieder auf dem Vormarsch. Aber vorschnelle Vergleiche mit der Zwischenkriegszeit verursachen Panik, sagt Historikerin Ute Daniel. Umso dringlicher ist es, erneut über die Entwicklungen der Weimarer Republik zu reden und zu streiten. Mit ihrem Historikerkollegen Dirk Schumann (beide Mitglieder der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen) diskutiert Daniel ihr Buch Im Zwischenreich (Hamburger Edition 2026) und zieht Bilanz.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Göttinger Literaturherbst.
Sophia Fritz: »Der Mann, das Opfer«
Der Mann, das Opfer (Hanser Berlin 2026)? Sophia Fritz beantwortet die Frage mit nein – und ja. Noch immer sind es vor allem Männer, die regieren, besitzen, entscheiden, gewinnen. Doch hinter der Dominanz zeigt sich eine widersprüchliche Wirklichkeit. Ausgehend vom Verlust ihres Bruders erkundet Sophia Fritz das Mannwerden in der Gegenwart. Sie sucht nach den kulturellen und emotionalen Mechanismen, die erklären, warum Männlichkeit in ihrer heutigen Form so viel Schmerz erzeugt – für die, die sie verkörpern, und für jene, die unter ihr leiden. Madita Oeming befragt Fritz zu ihrer empathischen Kritik des Mannseins.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Göttinger Literaturherbst.
Dana von Suffrin: »Toxibaby«
Der schlimmste Liebesroman, den man sich vorstellen kann
Analytisch, toxisch, lustig. Dana von Suffrin schneidet bis auf die Knochen ins Beziehungsfleisch und legt ungesunde Abhängigkeiten frei. Herzchen liebt Toxibaby und Toxibaby (KiWi 2026) liebt Herzchen. Er ist mittelloser Marxist, älter, drogenaffin, sie ist gefeierte Millennial-Schriftstellerin, verdient mehr und hat einen Helfer-Komplex. Gemeinsam sind sie eine ziemlich unterhaltsame Katastrophe. Das zum Schreien toxische Spiel aus Hingabe, Abhängigkeit und intellektuellem Kräftemessen bringt Dana von Suffrin im Literaturhaus Göttingen auf die Bühne.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Göttinger Literaturherbst.
Roya Soraya: »Wind in meinem Kopftuch«
Im Dazwischen ist man nie ganz dabei. Roya Sorayas autobiographische Graphic Novel Wind in meinem Kopftuch (Carlsen 2026) zeichnet die Suche nach Zugehörigkeit zwischen Iran und Deutschland auf und erzählt dabei auch die Geschichte einer queeren Selbstfindung. Zwischen flirrend schöner Landschaft und strengen Regeln vermittelt Roya Soraya in starken Bildern Eindrucke aus einem Land, das sie gleichzeitig empfängt und abweist, sie zum Staunen bringt und ihr Angst macht. Was Herkunft bedeuten kann, wenn Freiheit nicht selbstverständlich ist, das verhandelt Soraya im Bühnengespräch mit Text-Bild-Expertin Nina de la Chevallerie.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Göttinger Literaturherbst.
Nils Mohl: »Die Insel der Schlasocks«
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Literarischen Zentrums.
Kuku Schrapnell: »Gender Punks«
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Literarischen Zentrums.
Karen Köhler: »Himmelwärts«
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Literarischen Zentrums.
Alice Hasters: »Anti Opfer«
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Literarischen Zentrums.
Die Veranstaltung findet im Alten Rathaus statt.